| Geplante Aktionen |
Bisherige Aktionen 2010
Informationstag zum Thema „Ernährung“ am 28. August 2010
Das neu erschienene Buch des amerikanischen Schriftstellers Jonathan Safran Foer „Tiere essen“ ist in Amerika wie in Deutschland auf sehr großes Interesse gestoßen. Die erste Auflage war innerhalb weniger Tage vergriffen, Presse und Medien stellten Buch und Autor in ausführlichen, engagierten Rezensionen und Interviews vor. Foer setzt sich mit den Folgen des exzessiven Fleischkonsums vor allem für die sogenannten „Nutztiere“ auseinander
und beschreibt die grausamen Bedingungen in der Intensivtierhaltung und in den Schlachthöfen. Foer hat aus seinen Recherchen die persönliche Konsequenz gezogen, auf Fleisch zu verzichten und sich vegetarisch zu ernähren. Viele seiner amerikanischen Leser sind dieser Entscheidung gefolgt. Auch für unseren Verein ist das Thema „Fleischkonsum“ eines unserer zentralen Anliegen. Mit einem vielfältigen Angebot an Informationsmaterial, Probierhäppchen und einer großen Auswahl an Rezepten aus dem Internetportal unseres Bundesverbandes www.culinaria-vegan.de warben wir erneut für eine tierleidfreie, gesunde und köstliche Ernährung. Bei der Verköstigung wurden wir wieder tatkräftig vom Veganversand www.veganic.de unterstützt.
Unser Infostand in der Karolinenstraße: Ein optimaler Standort bezüglich Geräumigkeit und
Publikumsverkehr, um wirksam für Tierrechte und Ernährungsalternativen zu werben!
Ansprechende Infoständer gestalten sowie Flyer verteilen (hier durch unsere jüngsten Aktiven) sind unser "Tagesgeschäft"!
Der zunehmende Fleischkonsum mit all seinen negativen Auswirkungen rückt auch immer mehr in den
Focus der Printmedien.
Unser dicht umlagerter Stand, der neben umfangreichen Infomaterial auch leckere vegane Kostproben
zu bieten hatte.
Tierrechtstag in München am 31. Juli 2010
Am 31. Juli war es wieder soweit: Tierrechtsgruppen aus ganz Bayern fanden sich auf dem Marienplatz im Herzen der Münchener Innenstadt zum „Tierrechtstag“ ein. Auf dem gesamten Platz verteilten sich die Informationsstände mit einer breiten Palette von Tierschutzthemen: Tierversuche, Intensivtierhaltung, Schlachtung, Pelz, Jagd u.v.m. Unser Verein war mit dem Thema „Stadttauben“ vertreten. Auch für das leibliche, selbstverständlich tierleidfreie Wohl war gesorgt: Döner und Dürüm, verschiedene Kuchen und Eissorten wurden von Teilnehmern und Passanten eifrig gekauft. Alles vegan und super lecker! Am frühen Nachmittag formierte sich eine Anti-Pelz-Demonstration. Die Route führte an den „einschlägigen“ Geschäften vorbei, wo laut und deutlich eine Beendigung des Pelzverkaufs gefordert wurde.
Am Tierrechtstag haben u.a. teilgenommen:
Die "Nürnberger Truppe": Ihr Engagement in München ist schon Tradition, denn je facettenreicher
eine Infoveranstaltung ist, desto informativer und interessanter wirkt sie auf Passanten!
Unsere Vereinsmitgleider zeigen deutlich, wofür sie heute atkive waren: Den Münchner Tierrechtstag,
der zum 21. Mal abgehalten wurde.
Unser Stand mit Transparent zum Themenschwerpunkt vor dem "Neuen Rathaus" am Marienplatz.
Solche kulturhistorischen Gebäude würden auch von dem geforderten Konzept profitieren!
Informationsstand zum Thema "Delfin-Lagune" am 10. Juli 2010
Der Nürnberger Tiergarten und seine im Bau befindliche Delfin-Lagune sehen sich einer permanenten und vielschichtigen Kritik ausgesetzt. Wir hatten bereits mit entsprechenden Aktionen z.B. auf den kritischen Artikel in der renommierten Fachzeitschrift "Psychologie heute" sowie auf die Kritik der Bundestagsabgeordneten und Artenschutzexpertin Udine Kurth von Bündnis90/Die Grünen aufmerksam gemacht (vgl. hierzu die Aktionen vom 28. April und 22. Mai 2010). Die Tiergartenleitung versucht zwar durch Gegendarstellungen und offenen Briefen der Kritik zu begegnen, lässt es hierbei aber erheblich an Objektivität und Sachbezug missen. Mit Allgemeinplätzen und Hinweisen auf anderweitige Arterhaltungs- und Schutzprogramme lassen sich jedoch die gewichtigen Argumente der Kritiker "nicht einfach vom Tisch wischen"!
Unser Infostand war für die Bürger nochmals eine Gelegenheit, umfassende und sachliche Argumente gegen die „Delfin-Lagune“ zu erhalten! Die hohe Sterblichkeitsrate bei der Delfinnachzucht, die in keiner Weise zu gewährleistende artgerechte Haltung und die millionenfache Verschwendung von öffentlichen Geldern in Zeiten klammer Kommunalkassen sind hier nur einige der zahlreichen Gründe, die gegen die Lagune sprechen. Solange die Tiergartenleitung und die Nürnberger Stadtverwaltung an der umstrittenen Delfin-Lagune festhalten, solange wird ein Schandfleck auf der Stadt lasten – einer Stadt, die sich gerne als "Stadt der Menschenrechte" darstellt, aber Tierrechte zweifelhaften Interessen unterordnet!
3 Mahnkreuze stehen für den vielfachen sinnlosen Tod junger Delfinbabys und der Frage nach den
Verantwortlichen hierfür!
Die Unterschriftslisten gegen die Lagune waren Trotz sommerlicher Hitze von über 30 Grad fast ständig umlagert wurden fleißig Flyer verteilt
Wie immer hat es der Konsument in der Hand, Missstände und deren Beseitigung durch eigenes Tun bzw.
Nichttun maßgeblich zu beeinflussen!
Vortrag zum Thema "Ernährungswende - Ein Beitrag zum Klimaschutz?" am 21. Juni 2010 im Bildungszentrum Nürnberg
Steaks aus Argentinien, Erdbeeren an Weihnachten, Geflügel aus Massentierhaltung, industriell hergestellte Lebensmittelimitate: zunehmend gerät in den Blick und in die Kritik, was wir essen und welche Folgen unsere Ernährungsgewohnheiten haben - für uns selbst und für unsere Umwelt. Unstrittig ist die bedeutende Rolle der Ernährung für die individuelle und gesellschaftliche Gesundheitsförderung. Mehr und mehr rückt aber auch der Zusammenhang mit dem Klimawandel in den Fokus, Fragen wie "Welche Energiebilanz haben Kiwis aus Neuseeland? Fördert ein Fleischverzicht den Klimaschutz?" werden immer häufiger gestellt.
Unsere 2. Vorsitzende Simone Alberti war hierzu auf das Podium geladen, um den Aspekt des Fleischkomsums bzw. des Verzichtes aus Sicht des Tierschutzes und im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu beleuchten. Desweiteren waren auf dem Podium Frau Carmen Hübner, Ökothrophologin von der Fachakademie für Hauswirtschaft in Nürnberg, sowie Rosa Wolff, Buchautorin "Arm aber Bio" vertreten.
Die Diskussionsteilnehmer (v.l.n.r.): Carmen Hübner, Frank Braun, Rosa Wolff, Simone Alberti
Zur Veranstaltung waren zahlreiche Zuhörer erschienen und wurden mit einer interessanten Diskussion belohnt!
Informationsstand zum Thema „Stadttauben“ am 12. Juni 2010
In Nürnberg leben ca. 4000 Stadttauben, die ein erbärmliches Leben auf der Straße verbringen müssen. Auffallend viele Tiere haben verkrüppelte Füße, was auf Verletzungen durch Vergrämungsmaßnahmen sowie auf Fehlernährung zurückzuführen ist. Als reine Körnerfresser sind sie gezwungen, sich von Essensresten und Abfällen zu ernähren mit der Folge einer chronischen Unter- und Mangelversorgung.
Bisher ist es in Nürnberg nicht gelungen, das Stadttaubenkonzept unseres Bundesverbandes zu installieren, das inzwischen in über 30 deutschen Städten erfolgreich praktiziert wird. Mit unserem Stand rückten wir die Taubenproblematik ins Blickfeld der Bürger/innen und informierten über die tierschutzgerechte Lösung des „Stadttaubenproblems“.
Ein klares, in über 30 Städten bewährtes Konzept - nur in Nürnberg nicht!
Einst waren sie für die Menschen von Nutzen; heute müssen sie sich vom "Brosamen" mühsam ernähren
Taubenkot und kontrollierte Vermehrung sind die Kardinalthemen einer erfolgreichen Taubenbetreuung
In ausführlichen Gesprächen und mit Broschüren wurden Passanten über ein tierschutz-
konformes Stadttaubenmanagement informiert
Großes vegetarisches Straßenfest am 22.05.2010 rund um das „Wetterhäuschen“ vor der Lorenzkirche
Wie können wir zukünftig leben und wirtschaften ohne Menschen, Natur und Tiere zu schädigen und auszubeuten? Die Form der Ernährung und die Produktion von Lebensmitteln haben entscheidenden Einfluss auf Umwelt- und Klimaschutz, Tierschutz, Welternährungssituation, Wasserressourcen, Frieden und Gerechtigkeit, Arbeitsbedingungen und Gesundheit. Unter dem Motto „Sind wir noch zu retten? Wege zum fröhlichen Überleben!“ luden wir mit einem bunten Straßenfest, mit informativen und unterhaltsamen Elementen Menschen jeden Alters dazu ein sich mit dem Thema zu befassen. Den musikalischen Auftakt bildete Phil Teer, die in unsere Tierkostüme geschlüpft waren - ein ungewöhnlicher Auftritt, der die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zog. Am Nachmittag unterhielten No Expectations ein zahlreiches Publikum mit ihrer Musik. Im Laufe des Tages gab es mehrere Redebeiträge, die bei den Menschen auf reges Interesse stießen:- Undine Kurth, Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen: „Ernährung und Tierschutz“; - Gudrun Schlett, Kreisvorstand Die Linke Nürnberg: "Fleischfrei essen und genießen – ein aktiver Beitrag zum Umwelt- und Tierschutz und zum eigenen Wohlbefinden und Gesundheit“; - Thomas Schrollinger, Stadtrat der ÖDP Nürnberg: „Schöpfungsverantwortung und Tierschutz“; - Uwe Kekeritz, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen: „Welternährung“. An den Informationsständen der 16 beteiligten Gruppen und Organisationen konnte man sich den ganzen Tag über mit vielfältigem Informationsmaterial versorgen und fand kompetente Gesprächspartner. Wenn es um das Thema „Ernährung“ geht, darf ein Essensangebot natürlich nicht fehlen. An mehreren Ständen wurden vegane und vegetarische Häppchen angeboten: Brötchen mit veganen Aufstrichen, selbstgemachte Bratlinge, gegrillte Gemüse-Tofu-Spieße, vegane Kuchen u.v.m. fanden reißenden Absatz. Die asiatischen Nudel- und Reisgerichte des Vegan Imbiss waren heißbegehrt. Rezepte vom Internetportal unseres Bundesverbandes www.culinaria-vegan.de gingen weg „wie warme Semmeln“. Auch die Kleinen kamen nicht zu kurz: Beim Stand unseres Vereins konnten die Kinder sich am Glücksrad, mit Tiermaskenbasteln und Malwettbewerb vergnügen. Das Gemüseraten mit verbundenen Augen machte Kindern und auch etlichen Erwachsenen Spaß. Am Stand von Anima Tierschutzpädagogik konnten die Kinder in Fühlkisten fassen und sich selbst Buttons herstellen. Es war ein gelungener Tag, der Veranstaltern und Besuchern viel Spaß gemacht hat! Zusammen mit unserem Verein waren an dieser Veranstaltung beteiligt: Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Nürnberg, Grüne Jugend Nürnberg, ÖDP Nürnberg, Die Linke Nürnberg, Die Tierfreunde e.V., AKUT (Aktion Kirche und Tiere), Anima Tierschutzpädagogik, Mission Eine Welt, Jugendorganisation Bund Naturschutz, Tierschutzverein Noris e.V., VEBU, Regionalgruppe Nürnberg, Veganversand Veganic, Loving Hut -Veganer Imbiss, Reformhaus Oberasbach, AloeVera -Germany.
Der Platz rund um das Wetterhäuschen vor der Lorenzkirche: Die verschiedenen Stände der beteiligten Organisationen ergaben ein buntes, vielfältiges Bild - ebenso vielfältig wie die dargebotenen Alternativen zum Fleischkonsum!
Interessante Vorträge von Thomas Schrollinger (ÖDP), Gudrun Schlett (Die Linke) und Uwe Kekeritz (MdB Bündnis 90/Die Grünen)
rundeten das Informationsangebot an die Passanten ab!
Passend zum Motto gab sich diese Gruppe von "Grüne Jugend Nürnberg" lebenslustig und fröhlich
als wandelndes Gemüse aus!
Nachfolgend einige Info-Stände der beteiligten Organisationen:
Vegetarische Spieße: Sehen nicht nur gut aus, sondern
Das Glücksrad ist und bleibt bei den Kindern der "Renner",
schmecken auch sehr gut!
zumal wenn es immer einen Gewinn gibt!
"Medienwerkstatt Franken e.V." porträtierte unseren Verein
Der Ständer mit verschiedenen vegetarischen Rezepten war
für Franken TV - der Veggie-Tag wurde gleich mit einbezogen!
ständig umlagert und eine begehrte Informationsquelle.
Pressegespräch mit Undine Kurth, MdB am 22.05.2010
Am 22. Mai lud der Kreisverband Nürnberg Stadt die Presse zu einem Gespräch mit Undine Kurth, Bundestagsabgeordnete und Artenschutzexpertin von Bündnis 90/Die Grünen ein. Thema war die Gefangenschaftshaltung von Delfinen, insbesondere der Bau der sog. „Delfin-Lagune“ im hiesigen Tiergarten.
Am Pressegespräch, zu dem Redakteure der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung gekommen waren, beteiligten sich des weiteren der Kreisverbandsvorsitzende Ralph Hoffmann, Markus Ganserer vom Bezirksvorstand Bündnis 90/Die Grünen und stellvertretend für unseren Verein , 2. Vorsitzende.
Alle Teilnehmer bezogen klar Stellung gegen Delfinarien, da die natürlichen Lebensbedingungen für Delfine auch nicht annähernd nachgestellt werden können. Zudem gelingt die Nachzucht nicht. Seit mehr als zwölf Jahren hat keines der im Nürnberger Tiergarten geborenen Delfinbabys überlebt. Stark kritisiert wurde, dass der Tiergarten somit auf sog. „weitergereichte Wildfänge“ zurückgreifen muss.
Die horrenden Baukosten, die sich bislang auf 18 Mio. Euro belaufen, sind nicht zu rechtfertigen. Angesichts der katastrophalen Haushaltslage der Stadt Nürnberg ist es unverantwortlich mit der „Delfin-Lagune“ ein Millionengrab zu schaufeln.
Parallel zur Pressekonferenz thematisierte ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger in seinem Redebeitrag beim vegetarischen Straßenfest gleichfalls die o.g. Aspekte. Auch er äußerte sich sehr kritisch zur Investition in das fragwürdige Großprojekt „Delfin-Lagune“ und sprach sich deutlich gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft aus.
Nachfolgend 2 Links zu Zeitungs-Artikeln über dieses Pressegespräch:
NN - "Artgerechte Delfin-Haltung ist nicht möglich":
http://nn-online.de/artikel.asp?art=1230801&kat=120
NZ - "Gerät die Delfin-Lagune des Tiergartens in Gefahr?":
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1231134&kat=11
Die Teilnehmer am Pressegespräch von links: Ralph Hoffmann, Undine Kurth, Simone Alberti und Markus Ganserer
Mahnwache zur Delfinlagune und Übergabe eines Protestbriefes am 28. April vor dem Rathaus
Im Rahmen der im Bau befindlichen sog. „Delfin-Lagune“ im Tiergarten Nürnberg soll ein großes Delfintherapie-Zentrum für Kinder entstehen. Während die Anbieter von Delfintherapien diese als besonders erfolgreich bei der Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen und Behinderungen anpreisen und damit viel Geld verdienen, stellen Wissenschaftler und Fachleute aus der Behindertenarbeit diese Therapieform in Frage. Die Nachzucht für das Nürnberger Delfinarium erlitt einen erneuten Rückschlag, den Tod des Babies von Delfin Anke, die seit dem Beginn der Baumaßnahmen im Delfinarium Harderwijk untergebracht ist. Angesichts des Todes eines weiteren Delfinbabies, der ernormen Baukosten für die sog. „Delfin-Lagune“, kritischer Medienberichte zur Delfintherapie sowie anhaltender Kritik seitens zahlreicher Behindertenverbände fordert der Verein Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. den sofortigen Baustopp des unsinnigen Millionenprojektes. Ein entsprechendes Schreiben des Vereins sowie die April-Ausgabe von „Psychologie Heute“ ergingen zeitgleich an Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, die Bürgermeister Horst Förther und Dr. Klemens Gsell sowie an alle Stadtratsfraktionen. Dem neugewählten Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion, Christian Vogel, überreichten wir den Brief persönlich. Der für den Tiergarten zuständige Bürgermeister Förther hatte dafür keine Zeit. Folgende anerkannte und namhafte Organisationen haben dieses Schreiben unterzeichnet: Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V., Bundesverband der Konduktoren e.V., Bündnis90/die Grünen, ÖDP Nürnberg, AKUT (Aktion Kirche und Tiere), Anima Tierschutzpädagogik Nürnberg, Tierschutzverein Noris e.V., Wal-und Delfinschutzforum (WDSF), Ocean Care, ProWal, Peta, ProWildlife, sowie der Bundesverband „Menschen für Tierrechte“. Anlässlich der Übergabe unseres Briefes hielten wir vor dem Nürnberger Rathaus eine Mahnwache in Delfinkostümen, mit Transparenten und Goldsäcken, die symbolisch für die Geldverschwendung stehen, gegen den „Lagune“-Bau ab. Ein Flyer informierte die Passanten über unser Anliegen. Wie schon bei unseren früheren Aktionen zum Delfinarium stellten wir fest, dass viele Bürger/innen über die Problematik gut informiert sind und der Gefangenschaftshaltung von Delfinen ablehnend gegenüber stehen. Nachfolgend das Protestschreiben, das auch unter der Rubrik "Downloads" zum Herunterladen bereitsteht. Seite 1:
Seite 2:
Seite 3:
Nachfolgend wie immer eine kleine Bildergalerie zur Aktion:
Im Fall der Delfinlagune geht es neben dem Tierleid auch um knallharte Fakten - die Stadt hat hier
letztlich unverantwortlich gehandelt!
Bereits vor Ort wurden die zahlreich verteilten Info-Flyer Ob die zuständigen Damen und Herren im Rathaus (im zum Protestschreiben intensiv studiert. Bildhintergrund) auf diese Frage eine Antwort wissen?
Die Liste der verstorbenen Delfinbabys wird immer länger: Auch der Nachwuchs von Anke, die vorübergehend im holländischen Harderwijk ihre Gefangenschaft erdulden muss, verstarb kurz nach der Geburt am 18. März 2010. Wann hört dieses unsägliche Sterben in Gefangenschaft endlich auf?
Aktionstag und Demo gegen Tierversuche am 24. April 2010 in Frankfurt am Main
Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche, der seit 1979 jährlich begangen wird, waren wir mit 10 Vereinsmitgliedern und 2 Damen von der neuen Tierrechtsgruppe Bayreuth dabei. Den Aktionstag organisierten Ärzte gegen Tierversuche gemeinsam mit der TierrechtsInitiative Rhein-Main (TIRM), wobei Frankfurt am Main bewusst als eine der Tierversuchshochburgen in Deutschland ausgewählt wurde.
Die Hin- und Rückfahrt erfolgte mit einem Reisebus, den die Ortsgruppe Ärzte gegen Tierversuche/München bereitgestellt hatte. Von dieser Stelle aus nochmals ein herzliches Dankeschön für diese Mitfahrgelegenheit. Zusammen mit uns reisten auch Mitglieder der Gruppe Aktionsgemeinschaft der Tierversuchsgegner und Tierfreunde in Schwaben (ATTiS) sowie PETA zur Demo
nach Frankfurt am Main. Das Programm sah 2 Demonstrationsumzüge sowie ein Rahmenprogramm mit Infoständen, Live-Musik und einer themenspezifischen Theateraufführung vor.
Die 1. Demo ging ca. 2 Stunden lang durch die Frankfurter Innenstadt. Hierbei wurde u.a. eine kurze Mahnwache vor dem Pharmakonzern Merz abgehalten, der wegen seiner Botox-Tierversuche in der Kritik steht. Der Demonstrationszug war mit seinen zahlreichen sowie treffend formulierten und optisch ansprechend gestalteten Transparenten für alle Passanten, Autofahrer und Straßenbahninsassen weder zu übersehen noch zu überhören. Auch zahlreiche
Menschen aus Wohnungen sahen sich interessiert den Umzug an. Anschließend konnten wir am zentralen Infostand Musikvorführungen von Fidl Kunterbunt und Paul Blume lauschen bzw. dem engagiert vorgetragenen Theaterstück "Stumme Helden", einer "Komödie" gegen Tierversuche, zuschauen. Die 2. Demo fand im Frankfurter Ortsteil Niederrad statt, um gegen Tierversuche im Max-Planck-Institut für Hirnforschung zu protestieren. Leider konnten wir aus zeitlichen Gründen daran nicht mehr teilnehmen; vielmehr ging es leicht erschöpft um 17 Uhr wieder zurück nach Nürnberg bzw. München und Augsburg.
Solche Aktionstage sind wichtiger denn je: Allein in Deutschland wurden 2008 2,7 Millionen Tiere für Tierversuche "verwendet", das sind ca. 80.000 Tiere mehr als noch im Jahr zuvor; weltweit schätzt man die Zahl auf 100 Mill. Tiere!
Unsere Truppe in Frankfurt mit 10 Aktiven aus unserem Verein und 2 Damen aus Bayreuth, die alle eines auszeichnet: sie wissen mehr und arbeiten ehrenamtlich!
Der zentrale Infostand im Herzen der Innenstadt von Frankfurt: Von hier aus ging es zweimal los zum Demontrationsumzug gegen Tierversuche.
Start zur 1. Runde des Demontrationsumzugs um 13 Uhr. Anschließend gegen 14 Uhr wurde gleich weiter- gelaufen zur 2. Runde auf einer anderen Route, was natürlich die Öffentlichkeitswirkung erhöhte.
Der 2-stündige Fußmarsch mit kurzen Unterbrechungen (Mahnwachen, Aufführungen) verlangte unseren Teilnehmern viel Arm- und Beinarbeit ab - aber für einen guten Zweck gibt man alles!
Auch die mitgereisten Mitglieder von ATTiS hatten mit ihrem Transparent eine klare Aussage zum Thema dabei. Nachfolgend eine Auswahl von Transparenten, denen man nichts hinzufügen muss:
Der Umzug stoppte zu einer kurzen Mahnwache vor einem Firmengebäude des Pharmakonzerns Merz, der Botox vertreibt und sich hierzu der vielfach kritisierten Tierversuche bedient.
Unsere Gruppe aus Nürnberg: Sie und viele andere haben zwar einen Tag ihrer Freizeit geopfert, aber dieser Aufwand verblasst vor der Tatsache, dass täglich tausende Tiere bei Tierversuchen ihr Leben opfern müssen!
Verhaltens-Dokumentation über Flocke für PETA am 17. April 2010
Im Rahmen einer von der Tierrechtsorganisation PETA erstellten Dokumentation über Verhaltensweisen von Eisbären in Gefangenschaft haben Mitarbeiter unseres Vereins Filmaufnahmen von Flocke im Nürnberger Tiergarten erstellt.
Ohne lange warten zu müssen, konnte problemlos das stereotype Verhalten von Flocke sowie ihrer Mutter Vera ca. 45 Minuten lang dokumentiert werden.
PETA hat den Film in komprimierter Form auf ihrer Homepage veröffentlicht. Hier der direkte Link zu unserem Dokufilm: Weitere aufschlussreiche Filme sind auf dem PETA-Internetprotal www.peta-tv.de zu sehen.
Osterstand am 27. März 2010
Unser Stand unter dem Motto „Ostern und Tierschutz“ thematisierte das vielfältige Leid, das die Tiere im Zusammenhang mit Ostern erleiden müssen. Flyer: Frohe_Ostern.pdf ![]()
Egal, zu welchen Tierschutz-Themen die Passanten Fragen haben:
Immer wieder unser zentrales Anliegen: Plakativ und durch Verteilung themenspezifischer Flyer den Bürger für Tierleid und Tierschutz zu sensibilisieren.
„Meatout“ – Aktionstag am 20. März 2010
Unter dem Motto „Meatout – Leben und leben lassen“ fanden vom 19. bis 21. März auch in diesem Jahr wieder bundesweit Aktionstage für eine vegetarische Ernährung statt. Das „Bündnis Tierrechte“ organisierte Veranstaltungen an drei Standorten: München, Nürnberg und Kempten. Unser Verein beteiligte sich gemeinsam mit „Die Tierfreunde e.V., Regionalgruppe Mittelfranken“ und dem Web Shop "www.veganic.de" mit einem Aktionstag am 20. März in der Karolinenstraße. Wir wollten aufzeigen, wie gut und genussvoll man essen kann, ohne Tierleid zu verursachen: An unseren Ständen hielten wir vielfältiges Informationsmaterial zur fleischlosen Ernährung bereit, u.a. auch Tipps für Einsteiger. Mit einer reichhaltigen Auswahl an veganen Kostproben, wie verschiedenen Brotaufstrichen, Grünkernbratlingen, diversen Würstchen, gebratenen Sojawürfeln und leckerem Kuchen luden wir die Passanten zu praktischen Esserfahrungen ein. Die Kostproben kamen sehr gut an und etliche Menschen erkundigten sich nach Einkaufmöglichkeiten.
Auf Plakaten und Transparenten wurden die "7 Todsünden" der Fleischerzeugung aufgezeigt: keine tiergerechte Haltung, massive Treibhausgas-Emissionen, vielfacher Weizen- und Sojainput für 1 kg Fleisch, Regenwaldvernichtung nebst Bodenerosion und hoher Wasserverbrauch bzw. enorme Wasserverschmutzung!
Neben kulinarischen Probierhäppchen wurden auch vegetarische "Osterrezepte"
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Die Nürnberger Gruppe von "DIE TIERFREUNDE e.V." waren ebenfalls mit Kostproben und Infomaterial aktiv.
Solidaritätskundgebung für österreichische Tierschützer am 2. März 2010 in Fürth und in Nürnberg
Am 02.03.2010 wurde in Wien ein Prozess gegen 13 Vertreter anerkannter österreichischer Tierschutzvereine wegen des absurden Vorwurfs der „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ eröffnet. Trotz jahrelanger Ermittlungen und einer gegen 10 Personen verhängten 104-tägigen Untersuchungshaft im Jahr 2008 können den Betroffenen nach wie vor keine konkreten Straftaten zur Last gelegt werden. Mit unseren Solidaritätskundgebungen vor dem österreichischen Konsulat in Fürth und vor der Lorenzkirche in Nürnberg machten wir auf den Justizskandal aufmerksam und forderten die Beendigung des Staatsterrors gegen den Tierschutz. Zwei MitarbeiterInnen des Konsulats kamen zu uns auf die Straße, um vereinbarungsgemäß ein an den Honorarkonsul, Herrn Gert Rohrseitz, gerichtetes Protestschreiben entgegenzunehmen. Bereits vorab wurde uns mitgeteilt, dass ein Betreten des Konsulats nicht gestattet ist. Ein Journalist der Fürther Nachrichten war zu Beginn der Aktion anwesend, machte Fotos und zeigte sich sehr interessiert. Am Tag darauf erschien in den Fürther Nachrichten eine Bild-Berichterstattung über unsere Aktion. Vor der Lorenzkirche in Nürnberg setzten wir die Protestaktion in gleicher „Aufmachung“ fort und verteilten Informationsflyer an die Passanten. Auch die Nürnberger Presse war vor Ort und berichtete.
Protestschreiben zum Anklicken:
Justizskandal Österreich.pdf
Mit den Transparenten "Schluss mit dem Staatsterror gegen Tierschützer" und
"Tieren helfen ist kein Verbrechen - Freiheit für die Tierschützer" wurde eindeutig und kompromisslos Position zum Justizskandal in Österreich bezogen! Archiv2009
Weihnachts-Aktion am 9. Dezember 2009 vor der Lorenzkirche
Lichterglanz in den Innenstädten, stimmungsvolle Märkte, Tannenduft und geschmückte Wohnungen lassen bei den Menschen Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest aufkommen. Doch kaum jemand denkt daran, wie viel Leid damit für die Tiere immer wieder verbunden ist: Wegen des traditionell hohen Fleischkonsums an Festtagen werden besonders viele „Nutztiere“ im Akkord geschlachtet – nach einem kurzen Leben in der Intensivtierhaltung und oftmals tagelangen Transporten zum Schlachthof. Rohstoffe für die beliebten Weihnachtsgeschenke Parfums und Kosmetika werden nach wie vor in schwer belastenden Tierversuchen getestet. „Pelztiere“ müssen für absolut überflüssige Luxusprodukte ein kurzes, trostloses Leben und einen qualvollen Tod erleiden. Haustiere, als Weihnachtsgeschenke für Kinder gekauft, werden bald langweilig oder sogar lästig und deshalb „entsorgt“. Mit unseren alljährlichen Lichter-Mahnwachen vor der Lorenzkirche fordern wir dazu auf, in das Fest der Mitmenschlichkeit und des Friedens auch unsere Mitgeschöpfe einzubeziehen. Weihnachten feiern, ohne dass Tiere dafür leiden und sterben müssen – mit diesem Appell wandten sich unser Weihnachtsmann, ein Engel und die „Nutztiere“ Lamm und Kuh an die Passanten und übergaben Äpfel, Nüsse, unseren Weihnachts-Flyer und Rezeptvorschläge für ein leckeres, vegetarisches Festessen. Flyer zum Anklicken: Weihnachten-2009.pdf
Weihnachtsmann und Kuh – ein Paar, das schon allein durch seine Ungewöhnlichkeit bei vielen Passanten ein kritisches Nachdenken anregen wird!
Mahnwache, Lamm und Engel im Einsatz für ein besinnliches, unbeschwertes Weihnachtsfest ohne Tierleid!
Anti-Pelz-Aktion am 21. November 2009 in Regensburg
Eine tolle Performance gegen das Tragen von Pelz veranstalteten die Mitglieder der Gruppe TierrechteAktivRegensburg e.V. in der Innenstadt von Regensburg. Tierrechtsaktivisten, in Pelz und mit Tiermasken verkleidet, spielten den Passanten das kurze und grausame Leben von Pelztieren vor: Gefangen, unter nicht artgerechten Bedingungen in viel zu kleinen Käfigen gehalten, werden die Tiere vergast, erschlagen oder erdrosselt, um ihnen schließlich „das Fell über die Ohren zu ziehen“. Das provokante Schauspiel verfehlte seine Wirkung nicht. Viele Passanten blieben betroffen stehen, um sich anzusehen, wie der "Kürschner" sich ein "Tier" aus dem Käfig nahm, es tötete, seines Fells beraubte und für dieses vom Pelzhändler gut bezahlt wurde. Unterstützt wurden die Aktivisten der TierrechteAktivRegensburg e.V. durch Mitglieder unseres Vereins sowie durch die Vegetarisch/vegane Initiative Landshut.
Drama in 3 Akten: erst Käfighaltung, anschließend grausame Tötung und letztendlich das Zurschautragen des abgezogenen Pelzes!
Passanten betrachten das "Schauspiel" interessiert und sicher zum Teil auch geschockt angesichts der plastisch dargestellten Fakten. Anti-Pelz-Aktionstag am 7. November 2009 Weltweit leiden rund 90 Millionen sogenannte „Pelztiere“ für ein absolut überflüssiges Luxusprodukt: Sobald die Temperaturen etwas nach unten sinken, bevölkern unverbesserliche ältere und jüngere Pelzträgerinnen (und einige wenige Pelzträger) mit Pelzmänteln, -jäckchen, -verbrämungen oder anderen „modischen“ Accessoirs aus Pelz die Fußgängerzonen. Der größte Teil der Tiere, die dafür sterben müssen, wird in Massentierhaltungen, den Pelzfarmen gehalten, in denen die Tiere eingesperrt in kleine Drahtkäfige ein kurzes, erbärmliches Leben fristen müssen. In Deutschland gibt es noch 29 Farmen, die hauptsächlich Nerze, einige zusätzlich auch Füchse halten. Entgegen den Bekundungen der Pelzindustrie von „artgerechter“ Tierhaltung belegen auch neueste Foto- und Film-Dokumentationen weiterhin ausgesprochen tierquälerische Haltungsbedingungen sowohl in deutschen als auch in ausländischen Pelzfarmen. Pelz ist kein „Naturprodukt“, wie die Pelzindustrie gern glauben machen will. Die Pelztierzucht zählt zur Intensivtierhaltung, die Gülle verseucht Böden und Gewässer, Ammoniak verseucht die Luft – um nur zwei der verheerenden Folgen zu nennen. Bei der Verarbeitung vom blutigen Fell bis zum Endprodukt Pelz wird viel Chemie eingesetzt. Gegerbt, gefärbt und veredelt wird mit Cadmium, Blei, Zink, Chrom und anderen hochgiftigen Stoffen, die die Umwelt extrem belasten. Außerdem verbrauchen diese Betriebe sehr viel Wasser. Deshalb wird die Fertigung gern in Billiglohnländer verlagert, in denen die Arbeiter ohne ausreichende Schutzmaßnahmen den giftigen Dämpfen und Substanzen ausgeliefert sind. Mit eindringlichen Plakaten, einem lebenden „Pelztier“ mit Totenmaske im Käfig, einer Film-Dokumentation über deutsche Nerz- und Fuchsfarmen und über 1000 verteilten Anti-Pelz-Flyern brachten wir unsere Botschaft an die zahlreichen Passanten in der Nürnberger Innenstadt: Pelz ist untragbar! Bei den meisten Menschen hat sich das erfreulicherweise schon herumgesprochen! Unter www.tierschutzbund.de wird eine Liste von Warenhäuser/Handelsketten angezeigt, die im wesentlichen auf Pelz verzichten.
Das Bild verdeutlicht es einmal mehr: Jeder Infostand besticht durch seine themenspezifische Ausrichtung!
Pelz, Käfig und Tod sind unmittelbar miteinander verbunden; gegen diesen grausamen Umstand tragen sich viele Passanten in Unterschriftslisten ein.
Unverblümte Ansagen, pointierte Überzeichnungen sowie realistische Bilder spiegeln das Thema "Pelz und Tierschutz" facettenreich wider.
Aktion zum Start des Films „Die Bucht“ am 22. und 23.Oktober 2009 vor dem Multipexkino Cinecittá
Am 22.10. lief der von der internationalen Presse viel beachtete und mehrfach prämierte Ökothriller „Die Bucht“ deutschlandweit in den Kinos an. Auch die Nürnberger Presse berichtete ausführlich über diesen beeindruckenden Film. Wal- und Delfinschützer Ric O´Barry und Regisseur Louie Psihoyos gelang es zusammen mit einem Team von Technikern und Tauchern, das selbst vor japanischen Bevölkerung geheimgehaltene Massaker an Delfinen in Taiji zu filmen – ständig beobachtet, verfolgt und immer wieder bedroht von den Fischern, der Polizei und lokaler Politik. In ihrer packenden und aufrüttelnden Dokumentation beleuchten sie die Hintergründe. Sie zeigen, dass nicht vorrangig die Tradition, sondern die wirtschaftlichen Interessen der Fischindustrie für das jährliche Gemetzel verantwortlich sind. Diese werden von politischer Seite maßgeblich unterstützt: Mit Verbreitung von Unwahrheiten und Bestechung ärmerer Länder versuchen die japanischen Vertreter ihre Ziele, Fortsetzung der Treibjagden und Ausweitung der Fangquoten, in den internationalen Konferenzen zu erreichen. Ein weiterer Motor für die Treibjagden sind die weltweit existierenden Delfinshows. In der Bucht von Taiji suchen sich Delfintrainer unter den dort zusammengetriebenen Tiere die geeignetesten aus. Die vielen anderen werden danach mit ungeheurer Brutalität abgeschlachtet. Als ehemaliger Delfintrainer der Flipper-Serie hat Ric O´Barry das Elend der in Gefangenschaft gehaltenen Delfine kennen gelernt. Vor fast 40 Jahren kehrte er deshalb diesem hochbezahlten Job den Rücken und setzt sich seitdem mit enormem persönlichen Einsatz für den Schutz der wildlebenden Delfine sowie für die Abschaffung von Delfinarien ein. Der Film wurde 2010 mit dem Oscar in der Kategorie "Bester Dokumentationsfilm" ausgezeichnet! An zwei Tagen standen wir vor dem Kino, um auf den Film und auf die großen Probleme im Delfinarium des Nürnberger Tiergartens aufmerksam zu machen. Denn auch in Nürnberg wurden und werden nach öffentlichen Bekundungen der Tiergartenleitung auch zukünftig Wildfänge gehalten. Mit unserer Aktion stießen wir bei den Passanten und Kinobesuchern auf großes Interesse, die unsere Flyer und die Protestpostkarten der Artenschutzorganisationen WDCS, Pro Wildlife und Ocean Care an die japanische Botschaft in Berlin gern mitnahmen.
Flyer zum Anklicken: Die Bucht.pdf
Direkt vor dem Kinoeingang hatten wir unseren kleinen Infostand aufgebaut und ...
... zogen mit unseren mittlerweilen bekannten Delfinkostümen nebst klaren Aussagen die Blicke vieler Kinobesucher und Passanten auf uns! Aktion am 2. Oktober 2009 anlässlich des Welttierschutztages (4.Oktober) Mit unserer Aktion zum Welttierschutztag machten wir auf das ungeheure Leid der sogenannten Nutztiere in der Massen- und Intensivtierhaltung aufmerksam. „Einen Tag lang wir – ein Leben lang das Tier!“ - stellvertretend für die 1,1, Milliarden Tiere (ohne Fische und Meerestiere), die allein in Deutschland jährlich gegessen werden, saßen wir in Tierkostümen in einem Käfig. Eine daneben gestellte Bildergalerie zeigte, welche Quälereien die Tiere in den Ställen erdulden müssen. Unsere Käfig-Aktion erregte viel Aufmerksamkeit bei den Passanten: Betroffenheit angesichts der schrecklichen Bilder und etliche angeregte Gespräche sowohl mit „eingefleischten Fleischessern“ als auch mit Menschen, die sich bereits vegetarisch ernähren oder daran interessiert sind. Besonders viele junge Leute reagierten sehr positiv auf unsere Aktion und nahmen sich Informationsmaterial und vegetarische Rezepte mit.
Durch unseren Infostand wurden die Passanten auf den Welttierschutztag sowie die damit verbundenen Forderungen aufmerksam
Mitglieder unseres Vereins als "lebendige Tiere im Käfig" - flankiert von Bildern über grausame Tierhaltungen
Informationsstand zur Bundestagswahl am 18. September 2009
Anlässlich der anstehenden Bundestagswahl haben mehrere große Tierschutzorganisationen die fünf größten Parteien zu ihren Plänen hinsichtlich des Tierschutzes in den nächsten vier Jahren befragt. Schwerpunkte waren der Stellenwert des Tierschutzes im Wahlprogramm, die landwirtschaftliche Tierhaltung (Kaninchen, Masthühner, betäubungslose Ferkel-Kastration), Tierversuche, die Förderung innovativer, tierversuchsfreier Forschung und die Reformierung des Tierschutzgesetzes. Mit unserem Informationsstand wollten wir die Nürnberger Bürger/innen auf das in der öffentlichen Diskussion leider viel zu kurz kommende Thema Tierschutz aufmerksam machen und sie auffordern, es in ihre Wahlentscheidung einzubeziehen. Dazu verteilten wir Flyer unseres Bundesverbandes sowie der Albert-Schweitzer-Stiftung und hielten Informationsmaterial zu den angesprochenen Themen bereit. Die kompletten Fragen und die Antworten der Parteien sowie das Flugblatt zur Bundestagswahl können Sie auf den Internetseiten unseres Bundesverbandes www.tierrechte.de nachlesen und downloaden. Ausführliche Informationen zur Bundestagswahl finden Sie auch bei der Albert- Schweitzer-Stiftung www.albert-schweitzer-stiftung.de.
Vor allem JungwählerInnen waren an dem Thema "Wahl und Tierschutz" interessiert.
Ganz klar: ein umfassendes, gutes Parteiprogramm muss auch Tierschutz enthalten!
Nicht nur die Teilnahme an der Bundestagswahl ist wichtig, sondern auch das richtige Kreutzchen.
20. Tierrechtstag in München am 8. August 2009
Auch in diesem Jahr organisierte das „Bündnis Tierrechte“ den nunmehr 20. Tierrechtstag auf dem Marienplatz in München! Die teilnehmenden Gruppen und Organisationen informierten an ihren Ständen über Tierversuche, Massentierhaltung und menschliche Ernährung, Pelztierhaltung, die Missstände im Tierpark Straubing und über das Tierelend in China. Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. waren mit einem Informationsstand zu unserem Schwerpunktthema „Ernährung und Klimawandel“ vertreten. Auf der Bühne machte eine Performance auf das Thema Tierversuche aufmerksam und am Nachmittag stellten dort die „Kafkas“ das musikalische Rahmenprogramm. Mit Döner und Gebäck konnten sich Teilnehmer und Passanten stärken und sich mit einem köstlichen Eis bei der hochsommerlichen Hitze etwas Abkühlung verschaffen. Alle Speisen waren selbstverständlich vegan! Ein etwa zwei Stunden dauernder Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt unterstützte die Kampagne gegen den Modekonzern ESCADA. Die Teilnehmer/innen forderten den Modekonzern auf, dem Beispiel anderer Handelsketten zu folgen und Pelz aus seinem Sortiment zu entfernen.
Mit 10 Aktiven war unser Verein personell stark in München vertreten!
Der Marienplatz im Zeichen der Tierrechte
Jubiläumsveranstaltung am 25. Juli 2009
Unser Verein besteht seit 25 Jahren! Dieses Jubiläum feierten wir mit einem bunten Fest in der Karolinenstraße. In entspannter Atmosphäre konnten sich die Passanten über viele Tierschutzthemen und die Arbeit unseres Vereins informieren. Unser langjähriges Mitglied Monika Pracht stellte ihren Gnadenhof in Pegnitz vor. Eine Vielfalt an veganen Häppchen lud zum Verweilen und zum Probieren ein: Tofuvarianten, Sojawürstchen, diverse Bratlinge, selbstgemachte Brotaufstriche und köstliche Kuchen fanden reißenden Absatz. Beim Essensangebot wurden wir wieder tatkräftig vom Veganversand www.veganic.de unterstützt. Auch unser Kinderprogramm war ein „Renner“: Das Glücksrad wurde den ganzen Tag über von Kindern umlagert, die Stofftiere, Luftballons, Holzjojos, Malstifte oder vegane Gummistangen gewinnen wollten. Facepainterin Sonja Hahn, www.powerful-things.de, zauberte fantasievolle Motive in viele glückliche Kindergesichter.
Zur Jubiläumsfeier war alles geboten: die Tiere als unser Hauptanliegen - hier vertreten durch den Gnadenhof, ...
... die vegatarische Kost als Alternative zur Fleischernährung, ...
... ein Glücksrad mit kleinen Stofftierchen als Hauptgewinne, ...
... und Gesichtsschminken für die ganz Kleinen.
Ohne unsere fleißigen Helfer im Hintergrund wäre das alles nicht möglich!
Informationsstand zum Thema „Ernährung und Klimawandel“ am 27. Juni 2009
Mit unserem Informationsstand in der Karolinenstraße trugen wir das Thema „Ernährung und ihre Auswirkungen auf Klima, Umwelt, Menschen und Tiere“ erneut in die Öffentlichkeit. Eine kleine Auswahl an veganen Kostproben von www.veganic.de sowie etliche herzhafte und süße Rezepte verdeutlichten den Passanten, wie gut und schmackhaft man ohne tierische Produkte essen kann.
Die komplexen und katastrophalen Auswirkungen des Fleischkonsums für das Laufpublikum auf den Punkt gebracht!
Liebevoll und übersichtlich werden jedes Mal die Info-Broschüren den interessierten Passanten dargeboten
Standhaftigkeit nicht nur beim Tierschutz, sondern auch bei einem Gewitterregen: Unser Stand befand sich
Informationsstand zum Delfinarium am 16. Mai 2009
In der Nürnberger Innenstadt informierten wir erneut über die Gefangenschaftshaltung von Delfinen. Auf unseren Stellwänden und in unseren Flyern konnten die Passanten das AZ-Interview mit dem Artenschutzbeauftragten des Tiergartens Nürnberg und die Widerlegungen durch den Meeresbiologen Dr.Karsten Brensing nachlesen. (Flyer befindet sich unter „Downloads“). Tatkräftige Unterstützung erhielten wir von Menschen für Tierrechte Regensburg e.V.
Informationsstand anlässlich des Konzertes von Thomas D. in Erlangen am 25. Mai 2009
Am 25.05.2009 gastierte der Rapper Thomas D. (Mitglied der Band „Die Fantastischen Vier“) im Erlanger E-Werk, um seine inzwischen dritte Platte „Kennzeichen D“ auf seiner ersten tatsächlichen Solotournee vorzustellen.
Ein offensichtlich gut aufgelegter Thomas D., flankiert von unseren Stand-Betreuerinnen Veranstaltung zum Thema Fleischkonsum am 29. Mai 2009
„Fleisch, Fleisch, Fleisch! Essen wir die Welt kaputt?“ – unter diesem Titel veranstalteten wir zusammen mit der Grünen Jugend und dem Kreisverbandkreisverband Bündnis 90/Die Grünen im Roten Salon des Z-Baus einen Themenabend mit Referaten, Podiumsdiskussion und Informationsständen.
Durch die Anwesenheit von Vertretern aus dem Bundestag sowie Nürnberger Stadtrat erhielt die Veranstaltung zusätzlich politisches Gewicht
Toll, dass viele junge Leute ihr Interesse an der Podiumsdiskussion zeigten - eine hoffnungsvolle
Informationsstand zum Delfinarium am 13. April 2009 vor dem Tiergarten Nürnberg
Bei strahlendem Wetter bauten wir am Ostermontag vor dem Tiergarten unseren Informationsstand zur Gefangenschaftshaltung von Delfinen auf. Anlass war ein Interview mit dem Artenschutzbeauftragten des Tiergartens in der Wochenendausgabe der Abendzeitung (AZ) vom 7./8. März 2009. In diesem Interview machte Herr Dr. von Fersen etliche teils sehr vage, teils nachweislich unwahre Aussagen über wildlebende Delfine und über die Delfinhaltung in Nürnberg.
Eindrucksvolle Präsentation: großformatiges Plakat, angekettete Delfine und Mahnkreuze Informationsstand am 25. April zum Internationalen Tag des Versuchstiers und zur Abschaffung der Tierversuche(24.April) In den letzten Jahren ist die Zahl der Tierversuche stetig angestiegen. Die neuesten offiziellen Angaben der Bundesregierung beziehen sich auf das Jahr 2007, in dem 2.609.483 Wirbeltiere in Tierversuchen „verbraucht wurden“, wie es im Wissenschaftsjargon heißt. Das sind 3,6%, in Zahlen 91.216 Tiere mehr als im Vorjahr. So viele Tiere sind seit 1991 nicht mehr Opfer von Tierversuchen geworden. Wie viel Leid die Tiere hinter den verschlossenen Türen der Versuchslabore erdulden müssen, wie fragwürdig die Methode Tierversuch für die Erforschung menschlicher Krankheiten und deren Behandlung ist, bleibt der Öffentlichkeit weitgehend verborgen. Mit dem seit 1962 weltweit stattfindenden Aktionstag werden diese Probleme ins Blickfeld gerückt und zugleich die Forderung nach einer ethisch vertretbaren wissenschaftlichen Forschung ohne Tierversuche bekräftigt. ![]() Aufmerksamkeit erzielen - stets eine neue Herausforderung für die Infostand-Mitarbeiter!
Mit wenigen Worten das Thema auf den Punkt gebracht!
Tierversuche - sinnlos und grausam, wie diese Infoständer illustrieren
"Meatout" am 21. März 2009
Unter dem Motto "Meatout – Leben und leben lassen" fanden vom 20. bis 22. März bundesweit Aktionstage für eine vegetarische Ernährung statt. Über die schädlichen Auswirkungen des Fleischkonsums auf Tiere, Umwelt und Klima sowie menschliche Gesundheit aufzuklären und das Interesse an einer Ernährung ohne Tierleid zu wecken, waren die zentralen Anliegen dieser Aktion.
Osterstände am 28. März und am 5. April 2009
Mit unseren Osterständen am 28. März in der Karolinenstraße und am 5. April im Tierheim Feucht machten wir darauf aufmerksam, dass sich hinter vielen österlichen Traditionen großes Tierleid verbirgt: Lämmer, die gerade erst geboren, schon als „Festmahl“ enden müssen, qualvoll gehaltene Mastkaninchen und Legehennen, deren trostloses Leben in krassem Gegensatz zu den romantischen Vorstellungen von niedlichen Osterhäschen und -küken steht. Flyer: Frohe_Ostern.pdf
Unser Infostand in der Karolinenstraße
Unser Osterstand im Tierheim Feucht
Anti-Pelz-Demo am 17. Januar 2009 in Regensburg
Am 17. Januar 2009 nahmen wir an einer Anti-Pelz-Demonstration in Regensburg teil, die von "TierrechteAktivRegensburg" veranstaltet wurde. Mit beeindruckenden Transparenten wurden die Passanten auf das ungeheure Leid der Pelztiere aufmerksam gemacht und dazu aufgefordert, keine Pelzprodukte zu kaufen.
2008
Mahnwache vor der Lorenzkirche am 10. Dezember 2008
Wie in jedem Jahr hielten wir vor der Lorenzkirche eine Lichtermahnwache ab, um auf das Leid der Tiere im Zusammenhang mit Weihnachten aufmerksam zu machen: Auf Tierversuche für Parfums und Kosmetika, auf das qualvolle Leben und Sterben von Pelztieren und auf die unzähligen Tiere, die für die Festtagstafeln ihr Leben lassen müssen. Weihnachten feiern, ohne dass Tiere dafür leiden und sterben müssen – mit diesem Appell wandte sich unser Weihnachtsmann an die Passanten und übergab einen Rezeptvorschlag für ein leckeres, vegetarisches Festessen.
Mahnwache vor dem Tiergarten anlässlich des Spatenstichs für die „DelfinLagune“ am 10. November 2008
In den Mittagstunden des 10.11. fand der erste Spatenstich für die sogenannte „DelfinLagune“ statt. Während im Tiergarten der Baubeginn dieses Großprojektes mit Festreden vor geladenen Gästen offiziell eröffnet wurde, hielten wir vor dem Haupteingang eine Mahnwache ab, um erneut unseren Protest und unsere Kritik an diesem ethisch, finanziell und sozial fragwürdigen Projekt zum Ausdruck zu bringen. Hier unsere Pressemitteilung und Fotos von der Mahnwache: MENSCHEN FÜR TIER§RECHTE NÜRNBERG E.V. sowie 12 weitere Unterzeichner (in alphabetischer Reihenfolge der Parteien und Gruppen)
An die Medien
Mahnwache am 10.11.2008 am Tiergarten von 12.00 bis 15.00 Uhr Nun wird sie gebaut, die „Lagune“. Kritik von Tier- und Artenschutzorganisationen (weit über Nürnberg hinaus), mehreren Parteien und aus breiten Kreisen der Bevölkerung haben es nicht verhindern können. Verloren haben jedoch nicht die Kritiker, sondern die Tiere. Die hohe Sterberate auch bei erwachsenen Tieren, die Erfolglosigkeit bei der Nachzucht im Nürnberger Delfinarium, der europaweite Trend zur Schließung von Delfinarien führten bei den Verantwortlichen leider nicht zu einem Umdenken. Derzeit wird das Delfinarium im Heidepark Soltau als sechstes von ehemals neun Delfinarien in Deutschland geschlossen. Mit dem beginnenden Bau des Außenbeckens setzt nun neben der Beeinträchtigung der stark akustisch orientieren Meeressäuger durch Lärm und Erschütterungen auch noch eine Verschiebepraxis ein, die keine Rücksicht auf ihre sozialen Beziehungen nimmt: Während drei weibliche Delfine zu Zuchtzwecken wegen des Baulärms von Nürnberg nach Harderwijk verbracht wurden, werden trotz des Baulärms zwei männliche Delfine aus Soltau in Nürnberg aufgenommen. Die Entscheidung für den Bau der “Lagune“ ist kurzsichtig und wird sich langfristig als Fehlinvestition erweisen. Dass ein zusätzliches, schick dekoriertes Betonbecken die Nachzucht erfolgreicher machen wird, ist ebenso unwahrscheinlich wie die Annahme, dass ausreichend Besucher das teure Kombiticket kaufen werden. Hinzu kommen intensive Bestrebungen auf Bundes- und auf Europa-Ebene, die gesetzlichen Vorgaben für die Delfinhaltung deutlich zu verschärfen mit dem Ziel diese Tierhaltung zu beenden. Die Verantwortlichen in Nürnberg scheinen nach der Devise zu handeln „Augen zu und durch“. Dies geht letztlich zu Lasten der Steuerzahler und zu Lasten der Tiere. Deshalb werden wir vor Ort sein. Über Ihre Bild-/Berichterstattung würden wir uns freuen. Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.
Ansprechpartner:
Aktionstag gegen Pelz am 15. November 2008
„Liebe wärmt besser als Pelz“, unter diesem Motto stand unser zweiter Aktionstag zum Thema Pelz. Ausgestattet mit großen Herzen und Plakaten liefen Mitglieder der Bayerischen Tierschutzjugend und der Jugendgruppe Feucht als „Anti-Pelz-Wurm“ durch die Nürnberger Innenstadt.
Der Anti-Pelz-Wurm geht an den Start
Ein Engagement mit viel Schwung und Spaß!
Unser Infostand
Welttierschutztag/ Aktionstag zum Thema Hunde- und Katzenfelle am 4. Oktober 2008
Unter dem Motto „Mein Pelz gehört mir!“ protestierten Hunde und deren Halter in der Nürnberger Fußgängerzone gegen den Verkauf von Hunde- und Katzenfellen. Mit Transparenten und Flyern informierten wir über die grausame Haltung und Tötung der Tiere vor allem in asiatischen Ländern und appellierten an die Passanten, keine Pelzprodukte zu kaufen. Die Aktion wurde tatkräftig unterstützt von Jugendgruppen des Deutschen Tierschutzbundes und des Tierheims Feucht sowie von Michelle´s Hundeschule in Fürth und der Hundeschule Neumarkt.
Jugendliche engagieren sich für Tiere
Unser Demozug
Hunde demonstrieren für gequälte Artgenossen Welthungerdemo am 11. Oktober 2008 Am 11. Oktober nahmen wir an einer Veranstaltung zum Thema „Welthunger durch Fleischkonsum“ teil, die von „Die Tierfreunde e.V.“ organisiert wurde. Mit einem Demonstrationszug durch die Nürnberger Innenstadt wurde darauf hingewiesen, dass der hohe Fleischkonsum in den reichen Ländern entscheidend mitverantwortlich ist für Klimawandel, Umweltzerstörung und Hunger in den armen Ländern. Die Verbraucher wurden aufgefordert ihr Konsumverhalten zu verändern. Auf dem Kornmarkt hatten die teilnehmenden Tierrechtsgruppen Informationsstände aufgebaut, an denen man sich ausführlich über diese Thematik und weitere Tierschutzthemen informieren konnte.
Protestaktion gegen Delfinmassaker in Japan am 3. September 2008 in
München
Am „Japan Dolphin Day“, der in diesem Jahr auf den 3. September fiel, finden weltweit Protestkundgebungen vor japanischen Botschaften und Konsulaten statt. Die Kundgebungen richten sich gegen das Abschlachten von Delfinen in diesem asiatischen Land. Den äußerst brutalen Massakern fallen jährlich 22 000 bis 23 000 Tiere zum Opfer. Zusammen mit mehreren Tierschutzgruppen beteiligten sich „Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.“ an einer Protestveranstaltung vor dem japanischen Generalkonsulat in München, die von dem Wal- und Delfinschützer Andreas Morlok organisiert wurde. Ein Mitarbeiter des Konsulats kam zu den Demonstranten hinaus und hörte sich ihre Argumente an, jedoch ohne sich dazu zu äußern. Andreas Morlok übergab ihm eine Protestnote.
Andreas Morlok im Gespräch mit einem Konsulatsmitarbeiter Literaturabend in der Villa Leon am 23. September 2008 Aus Anlass des beginnenden Baus der sogenannten „Delfinlagune“ im Tiergarten Nürnberg veranstalteten der „Verband Deutscher Schriftsteller in ver.di, Regionalgruppe Nürnberg“ und Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.“ einen Literaturabend. Zum Thema „Mensch und Tier – ein problematisches Verhältnis“ lasen Sigrid Mayr-Gruber, Konrad Biller, Thomas Rüger und Leonhard F. Seidel aus ihren Werken. In ihren teils nachdenklichen, teils heiteren Geschichten und Gedichten setzten sich die Autoren mit der vielschichtigen Beziehung zwischen uns Menschen und unseren Mitlebewesen auseinander. Einige Texte thematisierten die Ausbeutung und Missachtung der Tiere durch den Menschen, andere stellten humorvolle Betrachtungen des Zusammenlebens mit Tieren dar. Das Publikum honorierte die Beiträge mit viel Applaus.
Das leckere vegetarische Buffet fand in der Pause großen Anklang
Die Autoren lasen in einem gut gefüllten Saal
18. Tierrechtstag in München am 9. August 2008
Unter dem Motto „Mehr Rechte für Mensch und Tier – für eine lebendige Demokratie“ fand auf dem Marienplatz in München der 18. Tierrechtstag statt. Veranstalter war das Bündnis Tierrechte. Auch diesmal waren etliche Tierrechtsgruppen mit Informationsständen zu verschiedenen Themen vertreten, die bei den Bürgern/innen auf reges Interesse stießen. Auch Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. beteiligten sich mit einem Stand zum Thema „Ernährung und Klimawandel“.
Unser Infostand
„Essen für den Klimaschutz“ – Aktionstag am 25. Juli 2008
In der öffentlichen Diskussion über Klimawandel und Klimaschutz findet die gravierende Bedeutung des Faktors „Ernährung“ bisher kaum Beachtung. Mit einem vielfältigen Angebot an Informationsmaterial, beeindruckenden Transparenten und anschaulichen Demonstrations-Objekten stellten wir die Auswirkungen der verschiedenen Ernährungsformen auf Klima, Umwelt, menschliche Gesundheit und Tierhaltung dar. Etliche vegetarische Rezepte gaben Anregungen für eine klima- und tierfreundliche Ernährung und fanden bei den Besuchern unseres Infostandes viel Anklang.
"Eine klima- und tierfreundliche Ernährung macht auch gute Laune!"
"Die Transparente zogen viel Aufmerksamkeit auf sich und regten zum Nachdenken an."
"Das sehen wir genauso!" Flyer: Klima-Fleisch.pdf
Solidaritätskundgebungen für inhaftierte Tierschützer in Österreich
am 25. Juni und am 15.August 2008
Im Mai 2008 wurden in einer überfallartigen Aktion die Büroräume mehrerer österreichischer Tierschutzorganisationen und Privatwohnungen führender Tierschützer durchsucht und 10 Menschen unter dem Verdacht der „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ festgenommen. Dieser Vorgang löste in und außerhalb Österreichs einen Sturm der Entrüstung aus. In vielen Ländern führten Tierschutzgruppen Solidaritätskundgebungen für die Inhaftierten durch und forderten deren Freilassung und Rehabilitation. Eine „Internationale Pressemitteilung zum Menschenrechtsskandal in Österreich“ wurde von 169 Gruppen und Organisationen aus 32 Ländern unterzeichnet, unter vielen anderen von unserem Bundesverband sowie von „Menschen für Tierrechte Nürnberg“. Obwohl den Inhaftierten zu keinem Zeitpunkt Straftaten zugeordnet und nachgewiesen werden konnten, wurden sie erst Anfang September aus der 104 Tage dauernden Untersuchungshaft entlassen.
Flyer: Protestschreiben.pdf
Demonstration und Kundgebung für ein ausnahmsloses Importverbot für Wale und Delfine am 9. Mai 2008 in Berlin
Pressemitteilung von „Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. “ vom 25.05.2008 „Ausnahmsloses Importverbot für Wale und Delfine nach Deutschland“ Unter diesem Motto fand eine Demonstration und Kundgebung mit dem Ex-Flipper-Trainer Richard O’Barry vor dem Brandenburger Tor statt. Der Verein Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. nahm am Freitag, dem 9.5.2008 an dieser großen Veranstaltung in Berlin teil. Veranstalter waren das „Wal- und Delfinschutz – Forum“ (WDSF) und der Wal- und Delfinschützer Andreas Morlock. Unterstützt wurde die Aktion vom ehemaligen Flipper-Trainer Richard O’Barry, der seit Jahrzehnten ein konsequenter Delfinschützer und auch Mitbegründer der WDSF ist. Aktueller Anlass war u.a. der Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen „Die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich beenden“ vom 7.5.2008 Hauptredner am Pariser Platz waren neben Richard O’Barry die Bundestagsabgeordneten Undine Kurth (Bündnis 90/Die Grünen), Eva Bulling-Schröter (Die Linke) sowie Mechthild Rawert (SPD). Einstimmig plädierten die Redner für ein Einfuhrverbot von Walen und Delfinen. Sie sind der Auffassung, dass diese Meeressäuger in Gefangenschaft nicht annähernd artgerecht gehalten werden können. Konsens herrschte auch darüber, dass der Bau der sog. Lagune in Nürnberg eine Fehlinvestition wäre. Die erneut gestiegenen Baukosten (wie aktuell berichtet wird) wurden daher scharf kritisiert. Die Abgeordneten und O’Barry betonten, dass eine artgerechte Haltung der Delfine auch durch den Erweiterungsbau nicht gegeben und die Nachzucht in keiner Weise garantiert wäre. O’Barry forderte unser Vorstandsmitglied Simone Alberti auf, die Situation in Nürnberg zu schildern. Sie benannte die Fakten und forderte den Nürnberger Stadtrat in ihrer Rede auf, das sündhaft teure Vorhaben "Delfin-Lagune" zu überdenken. Es ist vorherzusehen, dass die Kosten während der Bauphase – wie bei Großprojekten üblich – noch weiter ansteigen werden. Statt Millionen für ein fragwürdiges Prestige-Objekt aufzuwenden, sollten die Gelder in unerlässliche und wirklich sinnvolle Projekte investiert werden – so die Forderung von Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V." Mit freundlichen Grüßen Elisabeth Mederer
Unsere Mitglieder Simone Alberti und Elisabeth Mederer mit Richard O´Barry, Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok
Mahnwache anlässlich der Präsentation der Eisbärin „Flocke“ am 8. April 2008 vor dem Tiergarten Nürnberg
Im April wurde die vier Monate alte, handaufgezogene Eisbärin „Flocke“ der Öffentlichkeit im Außengehege vorgeführt. Nach dem Vorbild des im Zoo Berlin geborenen Eisbären „Knut“ sollte auch „Flocke“ dem Tiergarten Nürnberg einen wahren Geldsegen bescheren. Doch trotz einer groß angelegten Werbekampagne seitens der Stadt Nürnberg und trotz eines enormen Medienrummels blieben Besucherzahlen und Einnahmen weit hinter den Erwartungen zurück. Mit unserer Mahnwache vor dem Tiergarten wollten wir unsere Kritik an der Haltung von Eisbären in Gefangenschaft und der Vermarktung des Eisbärenkindes in die Öffentlichkeit tragen. Viele der eigens für den Pressetermin am 8.April angereisten Journalisten, u.a. vom ZDF, vom Berliner Tagesspiegel, von Antenne Bayern zeigten Interesse an unseren Argumenten. In nahezu 100 Medienbeiträgen wurde aus unserer Pressemitteilung zitiert und über unsere Aktion berichtet.
Hier unsere Pressemitteilung und unser Flyer: Pressemitteilung zur Mahnwache in Eisbärenkostümen am 08.04.2008 ab 9 Uhr vor dem Tiergarten Nürnberg anlässlich der Präsentation von „Flocke“ „Knut war gestern“ Uns überrascht dieser städtische Slogan nicht. Morgen ist „Flocke“ gestern. Für die betroffenen Tiere bedeutet das einen langen Leidensweg. Nach dem Beispiel „Knut“ wird jetzt auch „Flocke“ gnadenlos vermarktet. „Flocke“ wird als Projektionsfläche für nicht ausgelebte menschliche Gefühle benutzt, um Geld in die städtischen Kassen zu spülen. Die kleine Eisbärin wird zur reinen Werbeträgerin degradiert, ihre Bedürfnisse und ihr weiteres Schicksal treten in den Hintergrund. In Nürnberg möchte man Flocke zwar auch als Botschafterin nutzen, um auf die Gefährdung der Lebensräume in der Arktis hinzuweisen, aber das funktioniert natürlich nicht und ist lediglich eine Schutzbehauptung. Solange die Menschen Eisbären in Zoos sehen können, ist es für sie leichter, sich eine heile Welt vorzugaukeln. Sie verdrängen dann eher die durch Menschen verursachte Gefährdung der Lebensräume vieler Tierarten. Leere Käfige und Gehege mit dem Hinweis auf die Gefährdung oder das Ausgestorbensein einer Tierart wären sicher viel eindrucksvoller, aber nicht lukrativ. Eine äußerst zweifelhafte Imagekampagne der Stadt Nürnberg auf Kosten eines Tierkindes! Der Nürnberger Tiergarten setzt im Übrigen seine unrühmliche Geschichte in der Eisbärenhaltung fort. Im April 2000 entwichen vier Eisbären aus mangelhaft gesicherten Käfigen. In einer äußerst umstrittenen Aktion wurden sie erschossen. Das hätte ein Lehrstück sein können. Stattdessen führt man die problematische Haltung von Eisbären in Gefangenschaft fort. Eisbären wandern, sie haben ein natürliches Habitat von der Größe Italiens. Sie verbringen ihr Leben damit, riesige Gebiete abzulaufen, stehen und liegen tun sie nur selten Je größer der natürliche Lebensraum von Tieren ist, desto häufiger treten in der Gefangenschaft Stereotypien auf und desto höher ist die Jungtiersterblichkeit infolge von Stress bei den Müttern (siehe Vilma). Mit freundlichen Grüßen Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. Flyer: Eisbär.pdf Kundgebung zur Abschaffung aller Tierversuche Am 19. April nahmen wir an einer bundesweiten Kundgebung und Demonstration anlässlich des "Internationalen Tages zur Abschaffung aller Tierversuche" in Würzburg teil. Veranstalter waren "Menschen für Tierrechte Würzburg, Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche und Bündnis TierRechte".
2007 und älterFür diesen Zeitraum stehen leider keine Informationen zur Verfügung (der Internetauftritt existiert in dieser Form erst seit 2008). Aber keine Sorge: auch ohne Berichte und Bilder haben wir uns damals mit Leib und Seele für den Tierschutz eingesetzt! |
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